bberatung_1

Bei allen Veränderungsprozessen sind Moderationen in Kleinst- bis hin zu Großgruppen von bis zu tausend Personen heutiger Standard. Eine Moderation ist dann gelungen, wenn die emotionalen Kräfte auf ein Ziel gerichtet und die erarbeiteten Lösungen von möglichst vielen getragen werden. Die Betroffenheit der Beteiligten ist sowohl Kraftquelle wie auch Hindernis. Die darin enthaltene Energie durch die treffenden Fragestellungen und Gruppenformate auf- zuschließen, ist die Kunst der Moderation. Die Aufgabe des Moderators ist dabei, die Anliegen der Beteiligten in einen für alle verständlichen zeitlich klaren Ablauf zu gießen und dann mit den auftauchenden Dynamiken in moderater Form umzugehen. Auf dem Weg zum Wandel ist der Moderator in vielen sehr unterschiedlichen Rollen gefragt. Er analysiert, hinterfragt, klärt, reflektiert offen und provoziert, er ist Katalysator und auch Transformator, er stellt Hypothesen auf und führt den Prozess durch Fragen, bis die stimmigen nächsten Schritte klar sind. Wichtig ist, dass er sich traut möglichst alle wesentlichen Knackpunkte zur Sprache zu bringen. Auch die verdeckten Konfliktlagen über Einzel- und Kleingruppengespräche bearbeitbar zu machen. Schnelles übersichtliches Visualisieren gehört wesentlich zu seinem Handwerkszeug.